Thomas Stelzer & friends

Besetzung

Thomas Stelzer: Piano / Gesang
Christoph Dehne: Schlagzeug
Thomas Böhme: Bass
Bernd Kleinow: Bluesharp  und / oder
Bernd Aust: Saxophon / Flute  und / oder
Max Ender: Saxophon

 

Musikstil

Bereits 1978 gründete der damals 14jährige Dresdener seine erste Band namens "Helios". 

Nach ersten Geh-Versuchen gelang es der Schülerkapelle einen kleinen Schul-Wettbewerb zu bestreiten und wurde - wie damals üblich - "weiterdelegiert" zur nächsthöheren Instanz. Mit einer Spielerlaubnis befristet für ein halbes Jahr legte Thomas also los und durchlief verschiedene Phasen des Musizierens mit eigener "Domino Bluesband" anfang der 80er sowie der "Great Garden Jazzband" und den "Dusty Hats". Diese Band probte im Jazzclub "Tonne" in Dresden und gab dort regelmäßig zuweilen ausverkaufte Konzerte. Hier kristallisierte sich auch das TSt.Trio heraus. Später gab es die "Bloody Rhythm Fingers", aus welcher die nun spielende Band "Thomas Stelzer & friends" hervorging. Musikalische Ausrichtung blieb der Rhythm & Blues der Südstaaten der USA bis hin zum Boogie Woogie und Anleihen bei Reggae und Soul.

Die Band ist geprägt von der Spielweise und der unverwechselbaren Art, mit der Thomas Stelzer Gesang und Gefühl verbindet. Seine rauchige Bluesröhre verleiht auch gecoverten Songs eine eigene Note. Viele Titel sind von ihm geschrieben und orientieren sich an verschiedenen Vorbildern; von Professor Longhair, Fats Domino, Dr. John, Ray Charles, Vince Weber, bis zur Dirty Dozen Brassband, Joe Cocker oder Buddy Guy. Seine Musiker verstehen es hervorragend, ihn unaufdringlich, aber wirkungsvoll zu unterstützen. Die Boogies begleitet der Drummer meist mit „Besenwischen“ auf der kleinen Trommel, eine Musizierweise, die aus alten Blueskneipen u.ä. schon seit den zwanziger Jahren bekannt ist. Der „Pepp“, den diese Musik dadurch erfährt, ist verblüffend und verleitet den Hörer schnell zum Mitwippen.

Durch die Einbeziehung verschiedener bekannter Musiker ist eine selten zu findende Wechsel-besetzung entstanden, die sich von vielen Boogie- und Bluesprojekten dadurch angenehm unterscheidet, dass Abwechslung und unkonventionelle Spielweise stets für angenehme Frische in den Konzerten sorgt. Drohende Routine, sowie der meist  kläglicher Versuch vieler Bands, Originale nachahmen zu wollen, sind damit ausgeschlossen. 

Zitat  Stelzer: “Einen Ray Charles nachsingen zu wollen ist das Eine, es dann doch nie wirklich zu packen, ist das Andere, sich von ihm inspirieren zu lassen, das Beste...“ Nach dieser Auffassung sind die Konzerte der Band gestaltet: locker, groovy, eigenständig, professionell.

Einige erfolgreiche Tonproduktionen haben die Musiker auch in New Orleans eingespielt, mit Gastmusikern aus der dortigen Szene, u.a. Dr. John.

 

Anmerkung

Seit 2018 gibt es die große Besetzung mit mindestens zwei, aber auch drei Saxophonen mit dem Programm "Our Tribute to Fats Domino", basierend auf der CD "Let's Fats".